Regionen

Georgien liegt an der Ostküste des Schwarzen Meeres. Über ein Drittel der Flächen wird von dichten Wäldern und Bergen bedeckt.

Die weit verbreitete traditionelle Landwirtschaft ist von nährstoffreichen und pestizidfreien Böden geprägt, die sich hervorragend für eine biologische Landwirtschaft eignen. 22 verschiedene Mikroklimazonen ermöglichen eine besonders lange Ernteperiode. Die Hauptstadt Tbilisi ist mit einer Bevölkerung von rund 1,5 Millionen Einwohnern die größte Stadt des Landes. Die Stadt liegt in der Nähe von lukrativen Ost-West-Handelsrouten und ihr kommt dementsprechend eine besondere Bedeutung beim Handel zwischen Asien und Europa zu. Diese Tatsache machte die Stadt im Laufe der Geschichte zu einem Streitpunkt rivalisierender Imperien und formte zugleich eine multikulturelle Stadt mit mehr als 100 ethnischen Gruppen.

Samzche-Dschawachetien

An Armenien und die Türkei grenzt die in Süd-Georgien gelegene Region Samzche-Dschawachetien. Die Region ist durch das kontinentale Klima gekennzeichnet, mit einer Sommerzeit, die 4–5 Monate dauert. Wegen des sehr kontrastreichem Klimas ist Dschawachetien kein sehr dicht besiedeltes Gebiet. Im Winter ist es hier kälter als im übrigen Georgien, manchmal treten extreme Temperaturen von bis zu minus 40 Grad Celsius auf.

Hier werden zum Beispiel Birnen, Äpfel und viele verschiedene Beeren angebaut.

Gurien

Direkt ans Schwarze Meer grenzt Gurien, im westlichen Teil des Landes. Es gibt zwei Hauptlandschaftsarten. Zum einen die von der Landwirtschaft dominierten Küstenebenen, die sich durch flache, offene Landschaften mit weitem Blick auf die Kaukasusberge auszeichnen und zum anderen die Ausläufer des Kleinen Kaukasusgebirges. Der Boden ist überwiegend rot. Das Klima ist subtropisch und nass.

Hier werden zum Beispiel Birnen, Mandarinen und Kiwis angebaut.

Kachetien

Die für die Weinherstellung bekannte Region Kachetien liegt im östlichen Teil des Landes. Seine atemberaubende Landschaft umfasst schneebedeckte Gipfel des Kaukasus-Gebirges, mit Höhen von 3300 bis 4500 Meter über dem Meeresspiegel sowie Laubwäldern mit etwa 85 % Buchen, Eichen und Hainbuchen. Kalkhaltige und lehmige Humusböden charakterisieren die Region.

Das Klima ist in der Sommersaison mäßig und trocken.

Hier werden zum Beispiel Pflaumen, Trauben und Erdbeeren angebaut.

Mingrelien und Oberswanetien

Im westlichen Georgien liegt Mingrelien und Oberswanetien. Die Hauptstadt der Region ist Sugdidi. Die Region zeichnet sich durch Feuchtigkeit und gelbe Erde aus. Je nach Lage sind die klimatischen Bedingungen unterschiedlich: mild, subtropisch, subalpin und alpin.

Hier werden zum Beispiel Kiwis, Feijoas und Zitrusfrüchte angebaut.

Ratscha-Letschchumi und Niederswanetien

Im nördlichen Teil des Landes liegt Ratscha-Letschchumi und Niederswanetien. In diesen Gebieten wird die vernünftige Nutzung von natürlichen und historisch-kulturellen Ressourcen, Öko-Tourismus und Umweltschutz gleichzeitig ermöglicht. Lehmige, sandige, kalkhaltige, kohlensäurehaltige Schieferböden sind in der Region vorhanden. Das Klima ist mäßig feucht, subtropisch und berg-subtropisch.

Hier werden zum Beispiel Trauben, Äpfel und Pfirsiche angebaut.

Niederkartlien

Eines der schönsten Gebiete Georgiens ist Niederkartlien, im südlichen Teil des Landes. Die Hauptstadt ist die Stadt Rustawi. Das Relief der Region umfasst Gebirgszüge, Halbwüstengebiete und sehr weitläufige Ebenen. Das Klima ist trocken und relativ warm. Hier ist ein sehr kohlensäurehaltiger und lehmiger Boden vorzufinden.

Hier werden zum Beispiel Melonen, Pfirsiche und Pflaumen angebaut.

Mzcheta-Mtianeti

Im östlichen Teil Georgiens liegt Mzcheta-Mtianeti. Die Region ist bekannt für ihre sanften klimatischen Bedingungen, auch im Winter. Der Sommer ist in der Regel lang und heiß. Diese Ecke des Landes ist, besonders dank der beeindruckenden Kombination von Bergen und Ebenen, sehr attraktiv und vielfältig. Es gibt schneebedeckte Gipfel des Großkaukasus in der Höhe von 3500 bis 5000 Meter, Bergpässe, abgelegene Seen und Alpentäler.

Hier werden zum Beispiel Birnen, Quitten und Kirschen angebaut.

Adscharien

An der südöstlichen Küste des Schwarzen Meeres erstreckt sich Adscharien über die bewaldeten Ausläufer und Berge des Kleinen Kaukasus. Die höchsten Berge steigen mehr als 3.000 Meter über den Meeresspiegel. Adscharien ist bekannt für sein feuchtes Klima und verlängertes Regenwetter, obwohl es während der Frühlings- und Sommermonate reichlich Sonnenschein gibt. Die Region hat verschiedene Arten von Böden, von rot bis gelb und braun.

Hier werden zum Beispiel Äpfel, Feijoas und Zitrusfrüchte angebaut.

Innerkartlien

Zentral in Georgien liegt Innerkartlien. Weitestgehend sind alte alluviale, fruchtbare Böden in der Gegend vorzufinden. Das Klima ist warm und feucht, ähnlich wie das der südlichen Ausläufer der italienischen Alpen.

Hier werden Pfirsiche, Äpfel und Aprikosen angebaut.

Imeretien

Im westlichen Teil von Georgien, im Becken des Rioni Flusses, befindet sich Imeretien. Es ist ein Gebiet von Reliktwäldern, wunderschönen Wasserfällen, alten Klöstern, geheimnisvollen Höhlen, leckerem Essen und einzigartigem Wein. Die Region unterscheidet sich von anderen Teilen Georgiens durch subtropisches, feuchteres und sehr warmes Klima. Der Boden ist sehr kalkhaltig.

Hier werden zum Beispiel Trauben, Kakis und Birnen angebaut.